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	<title>irulandotnet &#187; Technik</title>
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		<title>Fehler, Gier und GEZ</title>
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		<pubDate>Tue, 08 Dec 2009 21:58:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marcel</dc:creator>
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		<category><![CDATA[GEZ]]></category>
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		<description><![CDATA[Immer wenn ich Berichte lese wie diesen hier zweifle ich aufrichtig an dem politischen Auftrag zur Vertretung des Volkes. Gibt es den eigentlich noch? Oder ist der seit geraumer Zeit in einer undefinierbaren Melange aus Lobbyismus, Karriereplanung, Unangreifbarkeit und Eigeninteressen abgesoffen? Bevor jetzt das obligatorische Stöhnen ob meiner Naivität kommt, da dies ja nun wirklich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Immer wenn ich Berichte lese wie <a href="http://carta.info/19672/internet-gez-gebuehr-vollzahler-gebuehrenmodell/">diesen hier</a> zweifle ich aufrichtig an dem politischen Auftrag zur Vertretung des Volkes. Gibt es den eigentlich noch? Oder ist der seit geraumer Zeit in einer undefinierbaren Melange aus Lobbyismus, Karriereplanung, Unangreifbarkeit und Eigeninteressen abgesoffen?</p>
<p>Bevor jetzt das obligatorische Stöhnen ob meiner Naivität kommt, da dies ja nun wirklich schon immer klar gewesen und der Politiker an sich ja generell ein Unmensch sei: Nein, Halt, Stop! Das ist schlimm. Der Vertrauensverlust des Volkes in seine Vertreter hat fatale Folgen für das gesellschaftliche Leben und demokratische Grundprinzipien. Doch wer will es verdenken, sollen nicht nur die Banken mit Steuergeldern vollgepumpt werden, sondern jetzt auch die maroden öffentlich-rechtlichen Medien gesundsubventioniert werden.</p>
<p>Es ist nicht einzusehen, was da von Martin Stadelmaier, dem Leiter der Staatskanzlei Rheinland-Pfalz gefordert bzw. als bereits konkret existierender Plan vorgestellt wird:</p>
<blockquote><p>In der Diskussion sind zwei Gebührenmodelle. Beiden gemeinsam ist, dass es zukünftig keinen verminderten Tarif mehr für Internetgeräte geben soll. Auch Internetnutzer in Haushalten ohne Fernseher sollen GEZ-Vollzahler werden. Ab 2013 sollen auch für sie jeweils rund 18 Euro pro Monat fällig werden, statt der bisherigen 5,76 Euro.</p></blockquote>
<p>Das ganze findet ohne eine für den potenziellen Medienkonsumenten nachvollziehbare Argumentation statt. Modell 1 sieht unabhängig von der tatsächlichen Nutzung eine Art Pauschalbesteuerung vor:</p>
<blockquote><p>Im Falle der “Haushaltsabgabe” würde die Abgabenpflicht für die Öffentlich-Rechtlichen von jeglicher Mediennutzung abgekoppelt. Zahlungspflichtig wäre zukünftig jeder Haushalt, unabhängig vom Gerätebesitz. Eine Abgabenbefreiung wäre nur aus sozialen Gründen möglich.</p></blockquote>
<p>Durch Modell 2 wird noch etwas deutlicher, woher der Wind weht:</p>
<blockquote><p>Bei einer “modifizierten Geräteabgabe” soll zukünftig schon der Besitz auch nur eines Gerätes aus der Gruppe TV, Radio, PC und Smartphone die volle Abgabenpflicht nach sich ziehen. Die Beweislast soll zudem umgekehrt werden: Zukünftig soll der Gebührenpflichtige nachweisen müssen, dass er keines der Geräte besitzt – nicht mehr die GEZ.</p></blockquote>
<p>Da immer mehr jüngere Menschen den Fernseher gegen einen Laptop austauschen und sich herzlich wenig für das Rundfunk- und Fernsehprogramm (und insbesondere nicht das der öffentlich-rechtlichen Anstalten) interessieren, sieht man hier wohl die Felle wegschwimmen. Doch anstelle marktgerecht zu reagieren und dies als Signal für einen radikalen Wechsel der Medienstrategie aufzunehmen, wird nach der Politik geschaut und fleißig Lobbyarbeit geleistet – auf dass eine gesetzliche Abgabe für den staatlichen Anstaltsbetrieb notfalls mit Gewalt durchgesetzt werde. Nach dem peinlichen CDU-Manöver gegen ZDF-Chefredakteur Nikolaus Brender ist das Vertrauen in die Unabhängigkeit der Sender ohnehin schwer erschüttert. Kommt jetzt auch noch eine Zwangsabgabe mit Umkehr der Nachweispflicht ist es um die Glaubwürdigkeit dieser Medien endgültig geschehen. Denn seit wann bin ich in einer Demokratie schuldig auf Verdacht, so lange ich nicht meine Unschuld beweise? Ich habe noch gelernt, dass es andersherum ist: <em>in dubio pro reo</em>, im Zweifel für den Angeklagten. Ach so, ich vergaß: das geschieht alles zu meiner Sicherheit, bestenfalls auch der nationalen.</p>
<p>Aber wahrscheinlich wird das alles in einem Gewitter aus Worthülsen untergehen, das mit blumigen Umschreibungen das Lied der Notwendigkeit vom Erhalt der Qualitätsunterhaltung singt. Auf dass es demnächst heißt: 15 EUR Grundgebühr fürs neue Mobiltelefon, 18 EUR GEZ-Abgabe.</p>
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		<title>Mehr Sketchpad</title>
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		<pubDate>Fri, 28 Aug 2009 11:55:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marcel</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Mehr Infos über Sketchpad in einer interessanten Kurzdokumentation.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mehr Infos über Sketchpad in einer interessanten Kurzdokumentation.</p>
<p><span class="youtube">
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		<title>Sketchpad</title>
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		<pubDate>Mon, 24 Aug 2009 11:37:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marcel</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Das war 1963(!). Kaum vorzustellen, wo wir heute grafisch sein könnten.]]></description>
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</span></p>
<p>Das war 1963(!). Kaum vorzustellen, wo wir heute grafisch sein könnten.</p>
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		<title>Telekom-Internet via Satellit: Traumhafte Vertragsbedingungen</title>
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		<pubDate>Tue, 04 Aug 2009 15:53:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marcel</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Gerade von einem Kunden (natürlich ohne vorherige Rücksprache) beauftragt. Auf Rückfrage, was denn genau beauftragt wurde, konnte er mir weder die technischen Rahmendaten noch den Leistungsumfang nennen. Nur, dass es für 40 EUR/Monat zu haben ist. Ein kurzer Blick in die Vertragsbedingungen und Klick auf das &#8220;Sternchen&#8221; an der Bandbreitenbeschreibung, offenbarte dies: Kein Wunder, warum [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Gerade von einem Kunden (natürlich ohne vorherige Rücksprache) beauftragt. Auf Rückfrage, was denn genau beauftragt wurde, konnte er mir weder die technischen Rahmendaten noch den Leistungsumfang nennen. Nur, dass es für 40 EUR/Monat zu haben ist. Ein kurzer Blick in die Vertragsbedingungen und Klick auf das &#8220;Sternchen&#8221; an der Bandbreitenbeschreibung, offenbarte dies:</p>
<p><img src="http://irulan.net/wp-content/uploads/2009/08/telekom_sat_internet-499x166.png" alt="telekom_sat_internet" title="telekom_sat_internet" width="499" height="166" class="alignnone size-large wp-image-800" /></p>
<p>Kein Wunder, warum der Telefonvertriebler der Telekom keinen Ton darüber verloren hat. 1,4 GB ist mal echt überhaupt gar nichts. Außerdem soll ein Mailserver dahinter laufen. Und VPN. Und die Bandbreite ist noch nicht einmal annähernd garantiert. Das wird ein Spaß!</p>
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		<title>BTX, oder: so war das damals, vor dem Internet</title>
		<link>http://irulan.net/2009/07/btx-oder-so-war-das-damals-vor-dem-internet/</link>
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		<pubDate>Thu, 16 Jul 2009 06:45:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marcel</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ein wenig Geschichte der deutschen Telekommunikation. Als die Telekom noch Post hieß und ein staatlicher Laden mit Beamten war, machte der Hamburger Chaos Computer Club Schlagzeilen mit einem Hack des Bildschirmtext-Systems. Bezeichnend für das Technikverständnis gestern wie heute ist der abschließende Kommentar vom damaligen Vorstand der Hamburger Sparkasse, Benno Schölermann: &#8220;…wir haben unser persönliches Kennwort [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ein wenig Geschichte der deutschen Telekommunikation. Als die Telekom noch Post hieß und ein staatlicher Laden mit Beamten war, machte der Hamburger Chaos Computer Club Schlagzeilen mit einem Hack des <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Bildschirmtext">Bildschirmtext-Systems</a>. Bezeichnend für das Technikverständnis gestern wie heute ist der abschließende Kommentar vom damaligen Vorstand der Hamburger Sparkasse, Benno Schölermann: <em>&#8220;…wir haben unser persönliches Kennwort sofort geändert, so dass Herr Holland nicht ein weiteres Mal mit diesen Mitteln uns benachteiligen kann.&#8221;</em> Hintergrund des Hacks war allerdings ein grundlegendes Problem des Systems an sich. Der Hack kann also unabhängig vom Passwort beliebig oft wiederholt werden, da das – vorher natürlich unbekannte – Passwort durch den Hack in Erfahrung gebracht wurde. Bemerkenswerter Unterschied zu heute ist allerdings, dass Herr Schölermann &#8220;alle Hochachtung vor der Tüchtigkeit dieser Leute&#8221; hat. Denn aktuell würde versucht, eine Veröffentlichung per einstweiliger Verfügung zu verhindern und die Jungs nach bereits erfolgter Veröffentlichung entweder bis aufs letzte Hemd zu verklagen. Möglicherweise würden sie gar in Terrorverdacht geraten.</p>
<p><span class="youtube">
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</span></p>
<p>BTX war natürlich mit nichts und niemand außer mit sich selbst kompatibel, katastrophal unsicher und sensationell unsinnig in der Spezifikation. Also genau das Ergebnis, das heute genau so passieren würde, setzte man Beamte zur Entwicklung neuer Technologien ein. Ich bin mir sicher, es gab genaue Normen und Abhandlungen über jede einzelne darzustellende Farbe und jeden Buchstaben. Eine &#8220;freudige Leidensgeschichte&#8221; zu BTX lässt sich passend dazu bei <a href="http://www.cczwei.de/index.php?id=issuearchive&#038;issueid=30#a100">ComputerClub 2 nachhören</a>. Die originalen Recken des WDR Computerclubs von damals, Wolfgang Back und Wolfgang Rudolph, ergründen gemeinsam mit Gästen die Faszinationen und Sorgen vergangener Tage.</p>
<p>Beim Hören hatte ich dann auch schlagartig das Bild vor Augen, wie ich mit dem Kassettenrekorder vorm Fernseher kniete und den zweiten Tonkanal mitschneiden wollte. Damals wurde die Computerclub-Software per Audio übertragen – übers Fernsehen! Ja, das war damals Pionierarbeit und schwer beeindruckend. Geklappt hat es bei mir nicht so oft, dafür hätte ich wohl einen vernünftigen Audioadapter verwenden müssen.</p>
<p>Genau erinnern kann ich mich auch, wie ich mit Vaters BTX-Anschluss zuerst per Amiga und später per lahmem PC unter DOS und Windows 3.x versucht habe, dem BTX-System etwas Nutzen zu entlocken. Für mehr als die erste Begeisterung für vernetzte Systeme hat es dann aber doch nicht gereicht. Zu umständlich, langsam und nervig war das. Aber der Funke war da. <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Mailbox_(Computer)">Mailboxen</a> und <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/FidoNet">FidoNet</a> waren da schon deutlich interessanter. Zusammen damit hielt auch <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/OS/2">OS/2</a> bei mir Einzug. Kennst das eigentlich außer mir noch wer?</p>
<p>Meine alte FidoNet-Nummer habe ich trotz intensiver Recherche alter Ausdrucke nicht mehr finden können. So was fiel dem chronisch fehlenden Speicherplatz damals ganz schnell zum Opfer.</p>
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		<title>USB Kettensäge</title>
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		<pubDate>Tue, 14 Jul 2009 22:00:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marcel</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Das Bild sagt alles. Gleichzeitig komplett WTF und kaufreizfördernd. Hier zu haben.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://irulan.net/wp-content/uploads/2009/07/chainsaw.jpg" alt="chainsaw" title="chainsaw" width="500" height="294" class="alignnone size-full wp-image-486" /></p>
<p>Das Bild sagt alles. Gleichzeitig komplett WTF und kaufreizfördernd. <a href="http://www.usbchainsaw.com/">Hier</a> zu haben.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Google Chrome OS</title>
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		<pubDate>Sat, 11 Jul 2009 10:45:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marcel</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Google hat Microsoft just den Krieg erklärt. Zumindest was den unteren Consumer-Bereich betrifft. Also all diejenigen, die einen Computer dazu benutzen, im Web zu surfen, E-Mails zu schreiben, Social Networking betreiben und ein wenig Textverarbeitung machen. Also die meisten Benutzer. Ich bin ja überaus gespannt, was da kommen wird. Entgegen vieler anderer Kollegen sehe ich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://irulan.net/wp-content/uploads/2009/07/google-chrome.jpg" alt="google chrome" title="google chrome" width="500" height="250" class="alignnone size-full wp-image-446" /></p>
<p>Google hat Microsoft just <a href="http://googleblog.blogspot.com/2009/07/introducing-google-chrome-os.html">den Krieg erklärt</a>. Zumindest was den unteren Consumer-Bereich betrifft. Also all diejenigen, die einen Computer dazu benutzen, im Web zu surfen, E-Mails zu schreiben, Social Networking betreiben und ein wenig Textverarbeitung machen. Also die meisten Benutzer.</p>
<p>Ich bin ja überaus gespannt, was da kommen wird. Entgegen vieler anderer Kollegen sehe ich Google nicht als einen Giganten mit einem <em>evil masterplan</em>, die Welt zu übernehmen. Nach dieser Logik müssten auch konsequent Microsoft-Produkte abgelehnt werden. Wenn eine Firma ein neues Betriebssystem etablieren kann, dann entweder HP oder eben Google.</p>
<p>Ich freue mich, dass die Ära der proprietären Betriebssysteme sich langsam aber spürbar ihrem Ende zuneigt. Die nächste Ära wird eine der Vernetzung und User-Interfaces – und das wird richtig spannend.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Erstes Glasfaserkabel für Ost-Afrika</title>
		<link>http://irulan.net/2009/06/erstes-glasfaserkabel-fur-ost-afrika/</link>
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		<pubDate>Thu, 25 Jun 2009 14:10:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marcel</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Surfen in Kenia ist eine Geduldsprobe. Verbindungen über Satelliten dauern eine Ewigkeit und kosten viel Geld. Doch dank des ersten Breitbandkabels sollen Kenianer bald auch auf der schnellen Datenautobahn surfen können. Das sind hervorragende Nachrichten für die Menschen in Kenia (und ich bin immer für einen weiteren Ausbau des Internets). Hoffentlich färbt das Beispiel international [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://irulan.net/wp-content/uploads/2009/06/glasfaserkabel.jpg" alt="Glasfaserkabel" title="Glasfaserkabel" width="500" height="250" class="alignnone size-full wp-image-342" /></p>
<blockquote><p>Surfen in Kenia ist eine Geduldsprobe. Verbindungen über Satelliten dauern eine Ewigkeit und kosten viel Geld. Doch dank des ersten Breitbandkabels sollen Kenianer bald auch auf der schnellen Datenautobahn surfen können.</p></blockquote>
<p>Das sind hervorragende Nachrichten für die Menschen in Kenia (und ich bin immer für einen weiteren Ausbau des Internets). Hoffentlich färbt das Beispiel international ab.</p>
<blockquote><p>Die Hoffnungen sind riesig in Kenia, einem Land mit einer Arbeitslosenquote von über 75 Prozent.</p></blockquote>
<p>Ich freu mich jetzt schon auf Spam und Scam nach <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Nigeria-Connection#Nigeria-Scam">Nigeria-Vorbild</a>.</p>
<p><em>(via <a href="http://www.tagesschau.de/ausland/afrika116.html">tagesschau.de</a>, Foto von <a href="http://www.flickr.com/photos/firas1/">~Firas</a>)</em></p>
]]></content:encoded>
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		<title>Von Katapulten und Schlössern</title>
		<link>http://irulan.net/2009/06/von-katapulten-und-schlossern/</link>
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		<pubDate>Sat, 06 Jun 2009 16:33:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marcel</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Technik]]></category>
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		<description><![CDATA[Wenn es nach dem Willen und der Rhetorik der Innenminister geht, müssten auch eher harmlose Spiele wie das Flash-Game &#8220;Crush the Castle&#8221; auf die Liste der künftig zu verbietenden Titel. Denn auch hier steht das Töten der im Spiel enthaltenen Figuren (Menschen) im Vordergrund. Da es nicht in Deutschland entwickelt wurde, hat man zwar keine [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://irulan.net/wp-content/uploads/2009/06/castlecrashers-500x361.png" alt="Crush the Castle" title="Crush the Castle" width="500" height="361" class="alignnone size-large wp-image-262" /></p>
<p>Wenn es nach dem <a href="http://irulan.net/2009/06/killerspiele-und-der-wahlkampf/">Willen und der Rhetorik der Innenminister</a> geht, müssten auch eher harmlose Spiele wie das Flash-Game <a href="http://armorgames.com/play/3614/crush-the-castle">&#8220;Crush the Castle&#8221;</a> auf die Liste der künftig zu verbietenden Titel. Denn auch hier steht das Töten der im Spiel enthaltenen Figuren (Menschen) im Vordergrund. Da es nicht in Deutschland entwickelt wurde, hat man zwar keine direkt Handhabe dagegen, aber glücklicherweise dank Kollegin von der Leyen das passende Instrument zur Hand: einfach auf die Blockliste damit.</p>
<p>Fiel mir nur gerade auf, als ich den Link aus einer E-Mail geöffnet und das Spiel getestet habe.</p>
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		<title>&#8220;Killerspiele&#8221; und der Wahlkampf</title>
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		<pubDate>Sat, 06 Jun 2009 12:19:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marcel</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die Innenminister von Bund und Ländern sind der Auffassung, dass First Person Shooter (so der korrekte, wertungsfreie Name) in Deutschland verboten gehören. &#8220;Durch Killerspiele sinkt die Hemmschwelle zur Gewalt&#8221;, sagte Niedersachsens Innenminister Uwe Schünemann zu &#8220;Welt Online&#8221;. &#8220;Amokläufer haben sich vor ihren Taten immer wieder mit solchen Spielen beschäftigt.&#8221; Der CDU-Politiker forderte den Bundestag auf, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Innenminister von Bund und Ländern sind der Auffassung, dass <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/First_Person_Shooter">First Person Shooter</a> (so der korrekte, wertungsfreie Name) in Deutschland verboten gehören.</p>
<blockquote><p>&#8220;Durch Killerspiele sinkt die Hemmschwelle zur Gewalt&#8221;, sagte Niedersachsens Innenminister Uwe Schünemann zu &#8220;Welt Online&#8221;. &#8220;Amokläufer haben sich vor ihren Taten immer wieder mit solchen Spielen beschäftigt.&#8221; Der CDU-Politiker forderte den Bundestag auf, das Herstellungs- und Verbreitungsverbot noch vor der Bundestagswahl zu ermöglichen. <em>(via <a href="http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,628800,00.html">Spiegel Online</a>)</em></p></blockquote>
<p>Die Amokläufer haben sich vor Ihren Taten auch mit E-Mail beschäftigt. Wahrscheinlich auch mit Instant Messengern, You Tube, Google und dem Word Wide Web allgemein. Dann haben sie sowohl Filme aus der Videothek ausgeliehen als auch Privatfernsehen geschaut. Es wurde oft und ausgiebig belegt, dass kein direkter Zusammenhang zwischen gewalttätigen Medien und gewalttätigem Verhalten besteht. Auszug aus Wikipedia:</p>
<blockquote><p>Der Zusammenhang zwischen virtueller Gewalt in Computerspielen und realer Gewalt ist dabei wissenschaftlich umstritten. Das Spektrum der diskutierten Wirkung geht von keinerlei Auswirkung über Aggressionssteigerung/Verrohung bis zum Aggressionsabbau (Katharsiseffekt). In neueren zusammenfassenden Untersuchungen, etwa der Universität Bielefeld oder des kanadischen Psychologen Jonathan Freedman, wird darauf hingewiesen, dass kein direkter, ursächlicher Zusammenhang zwischen medialer Gewaltdarstellung (z. B. in Ego-Shootern oder sogenannten „Splatter-Filmen“) und Gewalthandlung erkennbar sei. Eine Anzahl von Fachleuten sieht Gewaltdarstellungen mit einem Wirkungsrisiko verbunden, d. h. bei bestimmten Gruppen oder Individuen könnten diese in Verbindung mit anderen Faktoren (etwa soziales oder familiäres Umfeld; Prädisposition) zu erhöhter Gewaltbereitschaft oder aggressivem Verhalten führen; wobei die Rolle der medialen Gewalt hier relativ kleiner wirke. Viele Spieler selbst sehen keine Aggressionsförderung durch solche Spiele. <em>(<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/First_Person_Shooter#Kritik">Quelle</a>)</em></p></blockquote>
<p>Keiner dieser sauberen Herren erwähnt auch nur mit einem Satz, dass bereits eine effektive Kontrolle der Verbreitung gewalttätiger Spiele für Minderjährige existiert: das Jugendschutzgesetz. Was helfen neue Gesetze und Regelungen, wenn es an der Basis nicht funktioniert: der Familie. Eltern haben die Pflicht, die Entwicklung Ihrer Kinder kritisch zu beobachten und den Zugang zu Material, das für Ihr Alter nicht geeignet ist, zu unterbinden. Das Problem ist eher die mangelhafte Medienkompetenz der Eltern und Lehrer sowie das Ignorieren von frühen Signalen. Kinder haben eher ein Problem mit der <a href="http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/0,1518,157460,00.html">gewalttätigen Realität</a> als der Fiktion.</p>
<p>Dafür sprechen auch die Tests der Fernsehsendung Quarks &#038; Co., die in der Sendung &#8220;Wie viel Bildschirm verkraften unsere Kinder&#8221; das Aggressivitätspotenzial von Spielern so genannter &#8220;Killerspiele&#8221; überprüft haben. Das Fazit klingt neutral und einleuchtend:</p>
<blockquote><p>Unser Test ist übrigens kein Plädoyer für Killerspiele. Für Menschen, die ohnehin aggressiv sind, können gewalthaltige Spiele durchaus die Situation zuspitzen. Und man muss kritisch die Frage stellen, warum es Spaß machen kann, am Computer Spielfiguren zu töten. Doch in gewalthaltigen Spielen die Quelle des Bösen zu sehen und einen Automatismus von virtueller Gewalt im Spiel zu realer Gewalt anzunehmen wird dem komplexen Phänomen nicht gerecht. <em>(<a href="http://www.wdr.de/tv/quarks/sendungsbeitraege/2007/1204/002_bildschirm.jsp">Quelle</a>)</em></p></blockquote>
<p>Ob mit oder ohne Verbot, was passieren wird ist folgendes:</p>
<ul>
<li>Die wenigen Spieleentwickler, die in Deutschland erfolgreich arbeiten, werden den entsprechenden Bereich outsourcen, einstellen oder gleich den Firmensitz verlegen.</li>
<li>Die Verbreitung der First Person Shooter wird nicht abnehmen. Das Internet bietet reichlich Möglichkeiten, die Software illegal zu besorgen. Selbst ohne Internet wird kopiert.</li>
</ul>
<p>Damit kumuliert sich der gesamte Erfolg dieser Maßnahme auf wirtschaftlichen Schaden. Mal ganz abgesehen davon, dass die moderne Spieleentwicklung der Hochtechnologie (z.B. künstliche Intelligenz) Vorschub leistet – einem Bereich, in dem Deutschland eine führende Position einnehmen möchte.</p>
<p>Es geht nicht darum, <em>was</em> das Spiel darstellt, sondern <em>wie</em> damit umgegangen wird. Wir haben viele potenziell gefährliche Gegenstände um uns herum, die wir nicht verbieten. So kann ich Fahrzeug dazu benutzen, Menschen zu transportieren, ein Messer um Nahrung zu bereiten, einen Baseballschläger um Sport zu treiben. Mit diesen Gegenständen kann ich allerdings auch töten. Werden Sie deshalb verboten?</p>
<p>Diese populistische Ausschlachtung populistischer Themen für den Wahlkampf kotzt mich an. Kein Wunder, warum sich hier für Politik kaum mehr jemand interessiert. Es wurde einfach verstanden, dass es recht egal ist, wer denn nun warum und wie gewählt wurde. Denn was bei dem Lotteriespiel Koalition am Ende raus kommt, kann vorher sowieso niemand sagen. Auch die Versprechungen vor der Wahl entsprechen nur noch in Ausnahmefällen der politischen Realität danach. Seit wann wurde das Lügen eigentlich salonfähig?</p>
<p>Nach der Politik-Verdrossenheit macht sich der Politik-Ekel breit. <a href="http://wirres.net/article/articleview/5200/1/6/">Die Verachtung, mit der die Politik ihren Bürgern entgegentritt</a>, ist schlicht atemberaubend. Es geht um Image, nicht um Inhalte.</p>
<p>Doch jetzt kommt die erste Generation, die mit den digitalen Technologien aufgewachsen ist, weiß, wovon sie spricht und <a href="http://www.zeit.de/online/2009/20/netzsperren-kritik-verdrossenheit?page=all">mischt sich ein</a>. Diese Generation lässt sich ihre digitale und soziale Welt nicht wegnehmen. Es entsteht eine ernste Situation: Politik vs. Bürger. Denn was sich die Damen und Herren in Berlin fragen müssen ist, ob sie wirklich noch die Interessen der Bürger vertreten, im besten Interesse der Bürger handeln oder gegen sie arbeiten.</p>
<p>Ob Netzsperren oder Verbot von Killerspielen, es geht um Zensur. Zensiert werden soll alles, was man selbst nicht versteht, was gegen den selbstdefinierten &#8220;guten Geschmack&#8221; verstößt. Es geht um die Verstummung einer ganzen Generation und ihrer Kultur. Diese Situation gab es vor jedem großen Umbruch, wenn der alte Status quo von neuen Ideen bedroht wurde. Was wir sehen, ist das hilflose Aufbäumen eines Giganten, der bereits im Sterben liegt. Dieses Jahr geht es um Wahlen in Deutschland – lasst uns zeigen, wo die <a href="http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,628017,00.html">Generation C64</a> steht.</p>
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