Büro ist Krieg
von Sandra
An die männlichen Leser, die innerlich Kind geblieben sind, eine kleine Vorwarnung: Nicht durchdrehen vor Begeisterung über das, was ihr gleich seht. Selten haben ich Männeraugen so leuchten sehen, wie dieser Tage als mein Kollege folgende USB-Spielerei auf seinem Schreibtisch aufbaute:

Das Foto ist übrigens aus meiner Sicht der Ereignisse aufgenommen – die Styroporkanonen, oder wie auch immer man das bezeichnen will, zeigen auf mich. Warum ist mir auch noch nicht klar. Trotzdem habe ich fasziniert beobachtet, wie die Nachricht über das neue technische Spielzeug in der Redaktion sich wie ein Lauffeuer ausbreitete. Auf dem Weg in die Mittagspause wurde mein Kollege ernsthaft gefragt, ob man, solange er nicht da wäre, damit spielen könne. Wundervoll ist auch das zufriedene Grinsen, wenn mein Kollege das Ding bedient. Dazu hat er ein kleines Programm auf dem Rechner, dass es mit Pfeiltasten möglich macht das Ding zu bedienen und abzufeuern. Zielsicher ist er aber in den letzten Tagen noch nicht geworden – auch der Überraschungseffekt eines Angriffes ist nur gegeben, wenn ich kurzzeitig taub werde, denn das Ding rattert. Unsicher machte mich nur, dass aus mehreren Richtungen die Vorschläge kamen, man müsse das Teil noch pimpen, Nadeln vorne reinstecken oder so. Ich überlege ab Montag meinen Kollegen jeden Tag zu beschenken.