Copyright im Weltall✭
Jason Kottke bringt es auf den Punkt:
We live in a world where sending a guitar into space is trivial while ironing out rights agreements is the tough part.
von M. Bischoff
Jason Kottke bringt es auf den Punkt:
We live in a world where sending a guitar into space is trivial while ironing out rights agreements is the tough part.
Solche Artikel berühren mich sehr, weil die Liebe und Unterstützung der Eltern für ihr „anderes“ Kind so groß ist.
Sowas ist praktisch in jeder Bürokratie denkbar, in Deutschland passt es allerdings besonders gut:
Ein Postbote (53) aus dem Kreis Rosenheim – oder wie es korrekt heißt – Postbetriebsassistent – kann ein Lied davon singen. Er hatte sich ein auf sich zugeschnittenes Verfahren ausgedacht, bei dem er Wegstrecken optimierte. Diese Verfahren setzte er ein, wann immer es ihm nötig erschien. Resultat: a) eine Zeitersparnis mit dem Ergebnis b) ein Verfahren vor dem Amtsgericht.
Denn, so seine Vorgesetzte vor dem Gericht:
„Ich stimme zu, dass einige möglicherweise logisch sind.“ Dennoch: Diese könnten eigentlich nicht geduldet werden, weil nicht den Vorschriften entsprechend.
Es muss eben alles seine Ordnung haben, hierzulande.
Durch das Lesen eines hervorragenden Artikels von Dustin Curtis bin ich auf das Besteck aufmerksam geworden. Und ich bin ab sofort ein wenig verliebt.
David Brooks für die NYT:
But as this study — the Grant Study — progressed, the power of relationships became clear. The men who grew up in homes with warm parents were much more likely to become first lieutenants and majors in World War II. The men who grew up in cold, barren homes were much more likely to finish the war as privates.
Über die Herzensweisheit des Alters.
Paolo Pedercini für Kotaku:
Real-world black operations are often indistinguishable from terrorism.
Gerade via Piratenpartei bekommen:
[…] seit dem das Thema “Leistungsschutzrecht für Presseverleger” auf dem Tisch ist, kämpfen wir politisch dagegen. Die Regierungskoalition hatte es als Regierungsziel in den Koalitionsvertrag geschrieben und nun sieht es tatsächlich so aus, dass die Koalition bestrebt ist, das auch um zusetzten.
Aus diesem Grund hat Bruno Kramm, unser Urheberrechtsbeauftragter, eine Petition beim Deutschen Bundestag eingereicht, die zum Ziel hat, das Leistungsschutzrecht für Presseverleger zu stoppen.
[…]
Bitte zeichne die Petition mit und verbreite sie, damit wir bis zum 10.10.2012 die nötige Menge für eine Anhörung im Petitionsausschuss, 50.000 Unterschriften, erreichen.
Für die Mitzeichnung der Petition muss man nicht volljährig sein. Und auch die deutsche Staatsbürgerschaft ist nicht nötig. Mensch sein reicht vollkommen aus.
Wenn dir die Thematik Leistungsschutzrecht noch gänzlich fremd ist, findest du weitere Informationen auf dieser Webseite: http://leistungsschutzrecht.info/
Kurz angerissen, warum ein Leistungsschutzrecht für Presseverleger schlecht ist:
- Es erhöht massiv die Rechtsunsicherheit: Was darf ich noch tun? wird eine noch häufiger gestellte Frage
- Nur große Verlage könnten davon profitieren, kleine Verlagshäuser sind stehen durch ein Leistungsschutzrecht schlechter da
- Es fördert die Monopolisierung von Inhalten, da die Aggregierung und Veröffentlichung von Textschnipseln eingeschränkt wird.
- Es fördert die Monopolisierung bei Suchmaschinen weiter. Denn gegen Google werden Verlage vermutlich nicht vorgehen, da Google sie einfach aus den Suchergebnissen nehmen könnte anstatt zu zahlen. Damit werden sich Aktionen der Verleger mit diesem Leistungsschutzrecht vor allem gegen kleine Betreiber von Aggregatoren richten.
Es ist schon beeindruckend, wie viel Aufwand und Frustration in Kauf genommen wird, um kein MacBook Air zu kaufen. Trotzdem festgestellt:
30 seconds with the 11-inch MacBook Air is enough to realize that it’s a much higher-quality device than any Chromebook, with the chassis, display, keyboard, and trackpad all comfortably top-class. But it costs at least $999, and the step up in build quality was not quite remarkable enough to justify the expenditure.
Die Frage des Preises ist auch immer eine davon, wieviel Zeit jemand selbst bereit ist, zu investieren – für Bastellösungen, die nachher doch nicht funktionieren.
Der Artikel ist ein echter Augenöffner.
Das Ganze ist eine unfassbar absurde und transparente Farce an Klientelpolitik. Es wird Zeit, dass die FDP dort landet, wo sie hingehört: in der Bedeutungslosigkeit.
Ich bin ein großer Freund von Professor Layton, werde mir aber kein Nintendo 3DS dafür kaufen. Auch die Wii U interessiert mich nicht. Nintendo scheint an Zugkraft zu verlieren – oder ich werde alt.